Rezension zu "Scorched"Bd. 2 von Jennifer L. Armentrout

Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 300
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-492-31027-7

Inhalt

Gefühle wie Feuer und Eis

An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiß, aber sie halten es fast nie länger als fünf Minuten in einem Raum zusammen aus. Bis jetzt. Der gemeinsame Sommerurlaub in einer Hütte in West Virginia stellt alles auf den Kopf. Plötzlich können die beiden nicht mehr ohne einander. Aber Andrea hat private Probleme, die sie völlig aus der Bahn werfen und ihre Liebe zu Tanner zu zerstören drohen. Wird Tanner dennoch für sie da sein?
(Klappentext zu "Scorched" von Jennifer L. Armentrout)

Meine Meinung

Andrea ist in einer wohlhabenden Familie aufgewachsen und hätte jetzt schon fast ihr Medizinstudium in der Tasche, wenn sie dieses nicht noch kurz vor Schluss abgebrochen hätte, um zu Lehramt zu wechseln. Da sie immer mehr in Selbstzweifeln und Gedanken an die Zukunft versinkt, kommt ihr der Ausflug mit ihrer besten Freundin nach West Virginia gerade recht. Dass sie sich dafür mit Tanner vertragen muss, scheint zwar eine große Herausforderung, jedoch machbar zu sein - zumal sich beide dazu entschieden haben ihren Freunden Sydney und Kyler den Ausflug nicht zu verderben.

Sydney, die ganz klar spürt, dass zwischen Andrea und Tanner etwas ist, lässt keine Gelegenheit aus die beiden alleine zu lassen und weiß gar nicht wie erfolgreich ihr Plan doch eigentlich auf geht.
Andrea jedoch, von Selbstzweifel geplagt, kann sich nicht vorstellen, dass Tanner sie wirklich so sehr mag wie er es ihr mehrfach versucht zu erklären. Vor allem, da er nicht die wahre Andrea kennt. Sondern nur die, die sie vorgibt zu sein..


Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Andrea und Tanner erzählt, wobei die Sicht von Andrea häufiger vertreten ist.

Im Laufe der Geschichte wird man durch die zahlreichen und immer wieder aufkommenden Andeutungen immer neugieriger auf das Geheimnis, welches Andrea mit sich herum trägt. Man bekommt sehr schnell mit, dass sie starke Selbstzweifel hat und sich nicht wichtig genug fühlt, um jemandem etwas wert zu sein.
Auch der viele Alkohol, den sie konsumiert, scheint ein großes Problem darzustellen. Sie selbst beteuert zwar immer wieder vor ihren Freunden, dass sie kein Problem damit habe und jederzeit aufhören könnte zu trinken. Doch sie weiß auch, dass sie sich damit selbst belügt. Denn das Alkoholproblem ist real und stellt für sie dazu noch eine ganz besondere Bedrohung dar..

Durch diese ständigen Andeutungen und auch dieses Hin und Her zwischen Andrea und Tanner steigt die Spannung stetig bis es letztendlich im letzten Drittel des Buches zu der großen Enthüllung von Andreas Geheimnis kommt.

Das Hin und Her zwischen Andrea und Tanner fand ich manchmal allerdings ein wenig nervig, da nach jedem Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück zu folgen schienen. Die Beziehung zwischen den eiden kam also nie so wirklich voran, was mich manchmal echt aufgeregt hat.
Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt man als Leser ja mit, was die beiden übereinander denken und was sie dem jeweils anderem gerne sagen würden. Aber keiner der beiden macht es dann auch wirklich! Ich habe beide echt mehrmals in die Hölle gewünscht, weil es mich so aufgeregt hat..

Vor allem Tanner, da er Andrea, oder Andy wie er sie nennt, wirklich sehr zu mögen scheint - und das nicht erst seit kurzer Zeit. So selbstsicher und arrogant er zeitweilen auch rüber kommen mag, eigentlich ist er doch ein ganz netter Kerl, der sich um seine Freunde sorgt und sich notfalls auch um sie kümmert. Er ist niemand, der jemanden einfach so im Stich lässt und steht auch hinter Andrea, was sie sich aber erst noch bewusst werden muss.


Was mich ein klein wenig gestört hat, war, dass bei diesem Band -genauso wie beim ersten- das Cover nicht zu den Charakterbeschreibungen der Geschichte passt. Dementsprechend müsste das Mädchen beispielsweise eine rote Lockenmähne haben..
Ich habe auch zwei/drei Stellen im Buch gefunden, an denen der Name Tanner mit anderen verwechselt wurde (ich glaube Tyler und Kyler waren es). Wäre das öfter vorgekommen, hätte es mich vermutlich ziemlich gestört, aber das war ja glücklicherweise nicht der Fall.

Fazit

Aufgrund des leichten und flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch wirklich schnell lesen. Zum Großteil liegt es aber auch mit an der Thematik und der Spannung, die in dem Buch aufkommt. Man möchte doch schnell wissen, was es mit dem Geheimnis von Andrea auf sich hat.
Mein einziger Kritikpunkt wäre vielleicht, dass es wirklich ein ziemlich starkes Hin und Her zwischen Tanner und Andrea gibt und ich anfangs wenig Verständnis für Andreas Handlungen hatte(klärte sich jedoch im Lauf der Geschichte)



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