Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension zu " Sexy Secrets"(Bd.2) von J. Kenner

Autorin: J. Kenner
Verlag: Diana
Buchreihe: Secrets
Seitenanzahl: 351
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-453-35916-1

Inhalt

Verboten heiß, verboten gut

Dallas Sykes ist berühmt-berüchtigt. Für seine Partys, sein Vermögen und seine Frauengeschichten.
Doch der Dallas, den ich kenne, ist ein völlig anderer:
Er ist tiefgründig, klug und unwiderstehlich sexy.
Sein Blick nimmt mir den Atem, seine Berührung raubt mir den Verstand.

Unsere Vergangenheit bindet uns aneinander, unsere Geheimnisse hüten wir auf ewig.
Es gibt Menschen, die die Macht besitzen, uns zu verletzen. Aber am gefährlichsten ist für uns die Wahrheit.

Dallas ist nur hinter verschlossenen Türen mein.
Unsere leidenschaftliche Liebe ist verboten.
Und dennoch hat sich nichts je so gut, so richtig angefühlt.
(Klappentext "Sexy Secrets")

Meine Meinung

Wider aller Vernunft gehen Jane und Dallas ein Beziehung miteinander ein -auf die Gefahr hin von ihren Eltern enterbt zu werden und ihr Privatleben zu gefährden, aufgrund der vielen Paparazzo.
Neben eben diesem hat Dallas Sykes jedoch noch ein anderes Geheimnis, welches er vor der Welt versteckt. Zusammen mit Freunden hat er 'Deliverance' gegründet, eine Organisation, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat entführte Kinder aufzufinden und wieder heil nach Hause zu ihren Familien zu bringen.
Eigentliches Ziel ist es jedoch die Entführer von Dallas selbst und Jane ausfindig zu machen und zu erfahren, wer hinter der ganzen Entführung gesteckt hat. Als der Verdacht auf Colin, den leiblichen Vater von Jane, fällt, heißt es für Dallas mit Vorsicht an die Sache heran zu gehen. Denn nicht nur er ermittelt in Sachen Sykes-Entführung. Auch Bill, der Exmann von Jane, verfolgt eine heiße Spur..
Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen werden Dallas seit einiger Zeit auch immer wieder blaue Briefumschläge mit seltsamen Nachrichten einer Frau zugesendet und niemand weiß, von wem diese stammen. Nur Jane hat den Verdacht. dass die Entführerin dahinter steckt, allerdings gibt es dafür noch keine Beweise.
Um sich von dem ganzen Trubel abzulenken, gehen Dallas und Jane an ihrem Geburtstag zusammen feiern und die Dinge nehmen ihren Lauf..

Wie bereits im Vorgängerband wird auch in diesem Buch die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Jane und Dallas erzählt. Dadurch lernt man als Leser die Charaktere besser kennen und kann auch ihre Gedanken, Handlungen und Gefühle besser nachvollziehen.
Ich persönlich hatte manchmal zwar erstmal Probleme überhaupt herauszufinden, aus welcher Sicht gerade erzählt wird, aber nach ein paar Sätzen wusste ich dann doch Bescheid.
Hier hätte vielleicht einfach eine kurze Notiz unter dem Kapitelnamen geholfen.

In dem Buch ist mir besonders dieses ständige Hin und Her zwischen Dallas und Jane aufgefallen. Mal gab es ein Geheimnis, welches dem anderen nicht anvertraut worden ist, dann mal einen Tanz mit einem anderen Kerl.. Ich dachte mir irgendwann nur 'Ja..man kann es auch übertreiben..'
Und apropos Übertreibung..meiner Meinung nach scheint das Buch nur aus Bettgeschichten zu bestehen. Das war zwar im ersten Band auch so, und es ist ja für dieses Genre auch nicht unbedingt unüblich, aber ich hatte doch gehofft mehr von der Geschichte an sich zu erfahren. Von der Entführung, wie genau es dort ablief, vielleicht auch mehr Informationen über Deliverance.. Meine Hoffnungen liegen jetzt bei Band drei..

Was man allerdings herausbekommt, ist, was mit Dallas während seiner Gefangenschaft passiert ist. Zwar konnte ich den Erzählungen manchmal nicht ganz folgen -könnte an mangelnder Konzentration gelegen haben- aber man kann jetzt viel besser nachvollziehen, warum er so ist wie er nun mal ist und warum er sich so verhält.

Worauf ich sehr gespannt bin, ist herauszufinden von wem die Briefe in den blauen Briefumschlägen kommen. Ich habe zwar schon einen Verdacht, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich da auch richtig liege. In der Hinsicht freue ich mich also schon auf Band 3.

Was mich am zweiten Band enorm gestört hat waren die vielen langen Kapitel. Zwar ist der Schreibstil gut, flüssig und leicht zu lesen, aber wenn da nacheinander Kapitel im Umfang von 20/25 Seiten kommen, verliere ich schon mal schnell die Konzentration -und auch die Motivation. Ich hatte zwischendurch wirklich das Buch wieder aus der Hand gelegt, da ich einfach keine Lust mehr darauf hatte.
Nichtsdestotrotz bin ich sehr gespannt auf den nächsten Band, da es hier am Ende doch zu einem recht fiesen Cliffhanger kommt..

Fazit

Mal davon abgesehen, dass mich der erste Teil jetzt auch nicht so mega umgehauen hat, ist das Buch auf jeden Fall eine gute Fortsetzung. Man erfährt viel Neues, Spannung kommt auf -zwar nicht viel, aber immerhin- und es kommt zu vielen offenen Fragen, die man unbedingt beantwortet haben möchte.


Montag, 22. Mai 2017

Lange oder kurze Kapitel in Büchern..?

Hey ihr..ja, ich melde mich auch mal wieder.
Heute mal mit einem Thema, welches mich manchmal echt lange beschäftigt..
Dieser Beitrag wir jetzt auch nicht sonderlich lang werden, aber ich möchte doch mal meine Gedanken dazu mit euch teilen und auch gerne wissen, was ihr eigentlich davon haltet.

Hierbei handelt es sich aber um keinen strukturierten, klar durchdachten Post. Ich habe mich eben an meinen Laptop gesetzt und fange jetzt einfach an drauflos zu schreiben.. Da ich in letzter Zeit kaum dazu komme überhaupt was zu schreiben, nutze ich also jetzt mal die Zeit und bring was halbwegs 'Produktives' auf's Papier ^^

Wie man im Titel schon erkennen kann, handelt es sich hierbei um die Frage '
Lange oder kurze Kapitel in Büchern?'.
Meiner Meinung nach sollten es ja eher kurze Kapitel sein. Sind es lange, fällt es mir richtig schwer mich zu konzentrieren und auch alles mitzubekommen.
Das ist zwar eigentlich recht schwachsinnig -da man ja, egal ob lange oder kurze Kapitel, die gleiche Anzahl an Wörtern in dem Buch liest- aber die langen Kapitel ziehen sich einfach nur mega.

In meinem Fall ist es auch so, dass ich früh vor der Schule auch gerne mal noch ein, zwei Kapitel lese bevor ich los muss zum Bus. Ich höre echt ungern mitten in einem Kapitel auf, weshalb ich da schon froh bin, wenn sie nur über fünf, sechs Seiten gehen.
In meinem aktuellen Buch ziehen sich die Kapitel allerdings mitunter um die zwanzig Seiten, da ist nichts mit 'mal schnell noch ein Kapitel lesen'..
Ich muss auch sagen, zwischendrin hatte ich überhaupt keine Lust mehr darauf es zu lesen.
Sobald ich am Ende eines Kapitels angelangt bin, habe ich teilweise schon wieder vergessen wie es begonnen hat und das frustriert mich mega..
Auch habe ich das Gefühl, dass ich Bücher mit kurzen Kapiteln immer viel schneller durchgelesen bekomme. Liegt dann wahrscheinlich daran, dass ich mich nicht tausendmal dazu motivieren muss überhaupt weiter zu lesen..

Ich habe auch die komische Angewohnheit immer vorher zu schauen wie lang ein Kapitel ist und mir dann die Seitenzahlen zu merken, sodass ich während des Lesens immer weiß wie viel noch kommt bis zum nächsten 'Cut' Geht euch das auch so ?

Ich hatte euch auch auf Twitter gefragt, was ihr lieber mögt und das ist bei der Umfrage raus gekommen..
Wie unschwer zu erkennen ist, seid auch ihr eher auf seiten der kurzen Kapitel.

Warum mögt ihr lieber die kurzen Kapitel ? Was denkt ihr über lange ?
Wie motiviert ihr euch dazu ein Buch weiter zu lesen, wenn ihr gerade eines erwischt habt, welches so endlos lange Kapitel hat ?

Allerliebste Grüße,
eure Maja

Dienstag, 16. Mai 2017

Rezension zu "Der Prinz der Elfen" von Holly Black

Autorin: Holly Black
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 251
Preis: 16,99€         eBook: 13,99€
ISBN: 978-3-570-16409-9

Inhalt

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …
(Klappentext "Der Prinz der Elfen")

Meine Meinung

Fairfold ist keine normale Stadt wie man sie kennt. Fairfold ist ein Ort, in welchem in jedem Fall Elfen, Nyxen und andere sonderliche Wesen den Weg eines jeden kreuzen.
So zauberhaft die Welt der Elfen auf die Menschen auch wirkt, für die Elfen sind die Menschen nichts weiter als ein guter Zeitvertreib und die Möglichkeit sich in Tricks und Grausamkeit zu üben.
Da im fairfold'schen Wald ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg liegt, ist die Stadt die Touristenattraktion schlechthin. Doch nicht nur Touristen zieht der Sarg an, auch für die Einwohner ist die Lichtung im Wald ein beliebter Treffpunkt und Ort, an dem Partys stattfinden. Dabei kommt es nicht selten vor, dass so mancher versucht den gläsernen Sarg mit Gewalt zu öffnen oder jemand auf ihn hinauf steigt und darauf herumtrampelt. Allerdings weiß auch jeder, dass diese Taten nicht ungestraft bleiben..

Auf Hazel und ihren Bruder Ben übt der gläserne Sarg ebenfalls eine große Faszination aus. Nicht nur, dass der Prinz wunderschön und wie aus Stein gemeißelt aussieht, sie sind auch davon überzeugt, dass sie diejenigen sein werden, die dem Prinzen helfen werden sobald er erwacht.
Und so kommt es dann auch..
Eines nachts wird der Elfenprinz Severin aus seinem gläsernen Gefängnis befreit - Zufall, dass Hazel am nächsten Morgen völlig verschmutzt in ihrem Bett aufwacht ?
Oder hat vielleicht Jack, der Wechselbalg, etwas mit der Sache zu tun ? Es wäre immerhin nicht das erste Mal, das jemand aus der Elfenwelt für Chaos sorgt. Der Erlkönig scheint jedenfalls alles andere als erfreut über die gegebenen Umstände zu sein..

Hazel, die 16jährige Protagonistin der Geschichte, ist die jüngere Schwester von Ben. Im Gegensatz zu ihm besitzt sie über keine Gabe bzw. Talent, welches ihr in der Elfenwelt hilfreich sein könnte. Doch dafür ist sie seit sie klein war darauf aus Ritter zu sein/zu werden und geht zusammen mit Ben auf 'Monsterjagd'.
Doch da Ben Zweifel plagen, ob seine Gabe auch wirklich stark genug ist, bricht er diese kleinen Abenteuer wieder ab. Hazel, die nichts weiter sein möchte als ein Ritter, geht daraufhin einen Deal mit dem Erlkönig ein, damit Ben auf einer besonderen Schule gefördert werden und sein musikalisches Talent besser unter Kontrolle bringen kann.
Doch dieser Deal hat auch seine Folgen und so verspricht Hazel dem Erlkönig 7 Jahre ihres Lebens, ohne zu wissen wann diese von ihr eingefordert werden..

Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Hazel erzählt. Zwischendurch kommen auch mal 2-3 Absätze aus der Sicht von Ben vor, wobei die auch eher gemischt mit der Sicht von Hazel wirken.
Zwischenzeitlich fand ich das Buch echt verwirrend. Da man als Leser die Vorgeschichte der beiden oder generell der Charaktere nicht kennt, kann man keine richtigen Zusammenhänge herstellen, wenn sie über eine Sache aus der Vergangenheit reden.
Erst nach und nach werden die Geschehnisse mit Hilfe von Rückblicken, Träumen bzw. Erinnerungen aufgeklärt.

Vor allem wenn es um die Gefühle der Charaktere geht, fand ich es manchmal nicht richtig nachvollziehbar.
Zum Schluss hin macht zwar alles einen Sinn, aber zwischendrin habe ich mich schon manchmal gefragt, warum es jetzt so gekommen ist, wie es da gerade war.

Was ich schade fand, ist, dass die Spannung erst zum Ende des Buches so richtig zugenommen hat. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin und erst weit nach der Hälfte konnte sie mich so richtig fesseln.
Nichtsdestotrotz ein schönes Buch mit einer mal etwas anderen Geschichte!

Fazit

Wer also auf Elfen, Feenwesen und andere Fabelwesen abfährt, der macht mit diesem Buch sicherlich nichts falsch. Durch den lockeren, flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil geht das Buch wirklich schnell zu lesen.